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Veranstaltungshistorie

20. Oktober 2019

Die „Künstliche Intelligenz“: Ein nützlicher Problemlöser oder eine böse Bedrohung?

Der Begriff der "Künstlichen Intelligenz (KI)" weckt sowohl Hoffnungen als auch Unbehagen. Handelt es sich um eine neue Gefahr oder einen Segen für unsere Zukunft?

Sind die Maschinen der künstlichen Intelligenz eine Bedrohung - oder gibt es Sie doch, die modernen Heinzelmännchen, die uns allen Wohlstand und Bequemlichkeit verschaffen können?

Ist die KI den Menschen in absehbarer Zeit überlegen? Wenn ja, inwiefern? Werden Denker und Macher gar völlig überflüssig? Können wir Robotern oder Autopiloten Moral, Anstand und ein menschliches Gewissen beibringen?

Wo sind die Grenzen?

In seinem einstündigen Vortrag erklärt Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann welche erkenntnistheoretischen Prinzipien hinter der künstlichen Intelligenz stecken, und welche grundlegenden Unterschiede zwischen menschlichem Denken und der Verarbeitung von Daten anzunehmen sind.

Kernthemen:

  • Für Künstliche Intelligenz (KI) gibt es noch keine eindeutige Definition, da es noch keine genaue Definition von Intelligenz gibt. Allgemein gesagt soll die KI automatisiertes, intelligentes Verhalten sowie das maschinelle Lernen ermöglichen.
  • Selbstdenkende Computer gibt es heutzutage noch nicht, da bisherige Systeme Entscheidungen aufgrund von Ähnlichkeiten zu bereits vorhandenen Datensätzen treffen.
  • Um die Prozesse im Gehirn des Menschen in seiner vollständigen Struktur in einer Maschine nachzubilden, bedarf es weiterer Fortschritte in der Erforschung des Gehirns. In absehbarer Zeit wird eine Maschine nicht selbst denken können.
  • Dem Menschen muss es möglich sein, auch unabhängig dieser Technologie arbeiten zu können. Ein Ausschaltknopf dafür ist unabdingbar, um die Kontrolle über die Technik zu behalten.

Der Referent

Prof. Dr.-Ing. Georg Rainer Hofmann